Bei den Veranstaltungen unter Leitung von Dr. Simone Aicher-Frank, Referentin für gesellschaftspolitische Jugendbildung bei der ejsa Regensburg, fanden vor allem die Kinderrechte „Recht auf Freizeit“, „Recht auf Information“ und „Recht auf Schutz vor Gewalt“ Berücksichtigung. Schließlich ist es wichtig, dass die Schülerinnen und Schüler sich in den Ferien erholen, sich entspannen und neue Kraft schöpfen. Dabei soll aber auch keine Langeweile aufkommen! Die Kinder sollen im Sinne des Empowerments befähigt werden, ihre Ferien gut für sich zu nutzen.
Wie viele verschiedene Möglichkeiten für Freizeitaktivitäten, sowohl bei gutem wie auch schlechtem Wetter, es gibt, diskutierten die Kinder anhand von bunten Bildkarten. Schwimmen und Zocken haben viele der Kinder schon fest eingeplant. Gleichzeitig lernten sie viele alternative Tätigkeiten kennen, darunter nähen, stricken oder häkeln, Basketball oder Tischtennis spielen, Popcorn machen, kochen, backen, zelten, Bogenschießen, im Wald oder Park spazieren gehen, Steine sammeln und bemalen, mit den Eltern ein Lagerfeuer machen, Comics oder Bücher lesen, Musik hören oder ein Instrument spielen, Gesellschaftsspiele spielen und vieles mehr. Manche der Kinder berichteten auch davon, dass sie in den Urlaub fahren oder Angehörige in anderen Ländern besuchen – mit spürbar großer Vorfreude. Als zusätzliche Tipps, um gut durch die Ferien zu kommen, wurde den Kindern das Ferienprogramm von Stadt und Landkreis Regensburg sowie der Ferienpass kurz vorgestellt. Mit dem Ferienpass können die Kinder in den Ferien ermäßigt die Regensburger Schwimmbäder besuchen sowie mit dem Bus fahren. Beim Ferienprogramm können die Kinder verschiedene Sportarten machen wie zum Beispiel Basketball, Tennis, Klettern, Surfen, Skateboard, Parkour aber auch Kanufahren, Bogenschießen oder Töpfern, Basteln und Malen. Die Eltern müssen die Kinder dafür anmelden, weswegen die Kinder einen Zettel mit QR-Codes bekommen haben.
Abschließend wurden den Kindern Anlaufstellen vorgestellt, an die sie sich bei Sorgen oder Problemen wenden können, darunter die Nummer gegen Kummer unter 116111, kopfhoch.de unter 0800 5458668 sowie in akuten Notlagen, beispielsweise bei Gewalt oder Drogen im Elternhaus, die Jugendschutzstelle der Stadt Regensburg unter 0941 5074760. Viele der Kinder haben aber gesagt, dass sie das nicht brauchen, da sie mit ihrer Familie und ihren Freunden reden können.
