Jahresversammlung des ejsa-Förderkreises im Zeichen von Tier- und Naturerlebnis im städtischen Raum

| Ganztagsangebote

Die ejsa Regensburg trägt wichtige Bildungs- und Unterstützungsangebote für Kinder, Jugendliche und Familien in der Region. Rückenwind erhält sie dabei von ihrem Förderkreis. Dessen Jahresversammlung gab Aufschluss über das Engagement in 2025.

„Teilhabe ist das größte Gut für eine funktionierende Gesellschaft“: Mit dieser Aussage brachte Dekanin Karolin Gerleigner zu Beginn der Jahresversammlung des ejsa-Förderkreises die Bedeutung der Arbeit der Evangelischen Jugendsozialarbeit (ejsa) Regensburg zum Ausdruck. Denn mit ihren verschiedenen Angeboten schaffe die Institution gerade für benachteiligte Kinder, Jugendliche und Familien in der Region wichtige Teilhabemöglichkeiten. Den wertschätzenden Worten schloss sich auch Oberbürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer an, die ein letztes Mal in Rahmen ihres Amtes als Gast vor Ort war. Sie habe immer mit Freude teilgenommen und wäre auch gerne noch häufiger dabei gewesen als es die sonstigen Verpflichtungen leider in Realität zuließen.

Für eine bedarfsgerechte Umsetzung ihrer Arbeit erhält die ejsa Regensburg Unterstützung von außen, nicht zuletzt durch ihren Förderkreis. Wie das konkret aussieht, zeigte Ferdinand Miltschitzky, Sprecher des Förderkreis-Ausschusses, im Rückblick auf das Jahr 2025 auf. So berichtete er von mehreren Benefizveranstaltungen, allem voran dem vorweihnachtlichen Konzert in der Dreieinigkeitskirche, gestaltet durch den a cappella Chors REvoices und die Keks-Singers. Dort kamen 3.000 Euro, und damit ein wesentlicher Anteil der insgesamt knapp 10.000 Euro an Einnahmen in 2025, zusammen. Maßgeblich dafür verantwortlich zeichneten sich die beiden Formationen, die zugunsten des ejsa-Förderkreises aufgetreten waren. Für dieses Engagement erhielten sie die Auszeichnung „Spender des Jahres 2025“. Zum Einsatz kam das Geld insbesondere in der Unterstützung einzelner Kinder und Jugendlicher und als Zuschuss für das Familienzentrum der ejsa Regensburg. 

Egal, ob offene Jugend- und Familienhilfe, Ganztagsangebote oder Jugendsozialarbeit an Schulen, betreutes Wohnen oder ambulante Hilfen: Wie vielfältig die Arbeitsbereiche der ejsa Regensburg sind, und ebenso vielfältig der Unterstützungsbedarf und -möglichkeiten durch den Förderkreis, verdeutlichte Geschäftsführerin Sabine Wunderlich in ihrem Jahresrückblick. Ein dekanatsinterner ejsa-Ausschuss für bessere finanzielle Mitbestimmungsmöglichkeiten aus fachlicher Perspektive, eine neue Trägervereinbarung mit der Stadt Regensburg für zusätzliche Geldmittel zur Finanzierung der Ganztagsangebote, Kooperationsverträge zu zwei neuen Einrichtungen an Regensburger Grundschulen mit insgesamt über 350 Kindern zum Schuljahr 2026/27: Das Jahr 2025 hielt einige interessante Entwicklungen bereit. Ein Schwerpunkt in 2025 lag zudem auf der gesellschaftspolitischen Jugendbildung, in deren Rahmen ein Kreativwettbewerb zum Thema Vielfalt unter Beteiligung von rund 200 ejsa-Schützlingen stattfand. Dieses Engagement wird fortgesetzt: So ist bereits ein neues Projekt angelaufen, das den Fokus in den nächsten drei Jahren auf das Thema Kinderrecht legt. Unter dem Titel „Weil du wichtig bist“ bildet eine mehrtägige Veranstaltung rund um den Weltkindertag im Herbst einen Höhepunkt des Jahres.

Ein weiterer Meilenstein in 2025 fand in der Jahresversammlung besonderen Ausdruck: So übernahm das Team der Kinder- und Jugendfarm Regensburg, die sich seit Juli 2025 in Trägerschaft der ejsa Regensburg befindet, die Gestaltung des Vortrags. Unter dem Titel „Wissen wie der Hase läuft“ erläuterten die beiden Einrichtungsleiterinnen Andrea Brosch und Tina Barth, die sich auch für die pädagogische Arbeit verantwortlich zeichnen, die Bedeutung von Jugendfarmen und Stadtteilbauernhöfen für Kinder und Jugendliche im städtischen Raum. Der neue Teil der ejsa-Familie spiegelte sich nicht nur im Programm, sondern auch im Publikum wider. So hieß der Förderkreis auch Vertreterinnen und Vertreter des neuen JuFA-Freundeskreises innerhalb der ejsa willkommen, der sein Engagement der Jugendfarm widmet. Bei leckeren Snacks vom Buffet, zubereitet durch das Team von Jugendcafé und Familienzentrum, bot sich für die Gäste aus den unterschiedlichen Kontexten schließlich eine gute Gelegenheit für den informellen Austausch im Anschluss an das offizielle Programm, das stimmungsvoll durch die orientalische Musikschule, Rezan Murad, untermalt wurde.

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Das Foto zeigt ein Gruppenbild mit 14 Personen, 3 von ihnen halten einen Blumenstrauß vor sich.
Die Mitglieder des Förderkreis-Ausschusses zusammen mit Oberbürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer (6. v. li.), ejsa-Geschäftsführerin Sabine Wunderlich (5. v. li.) und Dekanin Karolin Gerleigner (7. v. li.) sowie den Referentinnen des Abends, der musikalischen Begleitung und der Vertretung für die „Spender des Jahres 2025“.